Unterricht - Französisch

Unterrichtsangebot

Seit dem Schuljahr 2012/2013 wird an unserer Schule Französisch ab der 7. Klasse als 2. und ab der 8. Klasse als 3. Fremdsprache unterrichtet. In der 7. und 8. Klasse werden 4 Wochenstunden erteilt, in der 9. und 10. Klasse 3 Wochenstunden, wobei es in der 7. und 10. Klasse eine Teilungsstunde gibt. Durch die Verkürzung der Schulzeit auf 12 Jahre kommt der 10. Klasse eine besondere Bedeutung zu: für die Schüler, die Französisch als Leistungskurs wählen wollen, besteht seit dem Schuljahr 2014/15 das Angebot, zusätzlich einen zweistündigen Profilkurs zu belegen, um bereits erste methodische Kenntnisse im Umgang mit authentischen fiktionalen und nicht-fiktionalen Texten zu erlangen und in grammatische Themen einzuführen, die in der Sekundarstufe I nicht oder nur am Rande behandelt werden. 


In der Sekundarstufe II haben die Schülerinnen und Schüler, unabhängig vom Sprachbeginn, die Möglichkeit, Französisch als dreistündigen Grundkurs oder fünfstündigen Leistungskurs zu belegen. Im Grundkurs kann Französisch als schriftliches oder mündliches Prüfungsfach gewählt werden, im Leistungskurs wird die Prüfung schriftlich abgelegt.

Wir betreuen auch Prüflinge, die Französisch als 5. Prüfungskomponente wählen oder eine BLL anfertigen möchten. .

DELF

Dieses Sprachzertifikat ist ein staatliches und europaweit anerkanntes Sprachdiplom, das vom französischen Erziehungsministerium vergeben wird, und, abhängig von der erreichten Niveaustufe,  die Möglichkeit schafft, ohne zusätzliche Sprachprüfung in Frankreich zu arbeiten und zu studieren.

Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I können sich in einer Arbeitsgemeinschaft, sofern es genügend Interessenten gibt, auf die DELF scolaire Prüfung der Niveaustufen A1 und A2 vorbereiten.

In der Sekundarstufe II können sie einen Zusatzkurs als Vorbereitung auf die Niveaustufen B1 und B2  belegen, und haben damit eine weitere Möglichkeit, in der Sekundarstufe II ihre zweite oder dritte  Fremdsprache nachzuweisen.

Zu den erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gehörten 

  • 2012:  Flavio M. (B2) und Asil W. (B1)

  • 2013:  Jonas F. (B1), Paulina H. (B1), Arijeta H. (B1), Ali H. (B1), Helena K. (A2), Helene K. (B1), Olga R. (A2), Lisa S. (B1), Asil W. (B2)

  • 2014:  Fine B. (B1), Helene K. (B2), Eva S. (B1) und Lisa S. (B2)

  • 2016: Katharina G. (B1), Sarah N. (B2), Elena P. (B2)

Arbeitsmaterial

Für die zweite Fremdsprache verwenden wir das Lehrwerk A Plus ! Nouvelle édition vom Cornelsen Verlag, und für die dritte Fremdsprache A plus ! Méthode intensive, die zusammen mit dem digitalen und analogen Ergänzungsmaterial im wesentlichen die Progression in der Sekundarstufe I vorgeben. Zusätzlich setzen wir ab dem 2. Lernjahr authentisches Material wie Lektüren, französische Jugendbuchliteratur, Presseartikel (Écoute), Chansons, französische Comics und Filme ein.
In der Sekundarstufe II richtet sich die Materialauswahl nach den im Zentralabitur vorgegebenen Schwerpunktthemen, die anhand von fiktionalen und nicht-fiktionalen Texten wie Presseartikeln, Internetbeiträgen, Filmen, Fotos, Karikaturen, Statistiken etc. erarbeitet werden.

Die Schülerinnen und Schülern werden in den  Kompetenzbereichen Sprechen, Lesen, Hörverstehen, Schreiben und Mediation geschult. Gegenstand der Klassenarbeiten in der Sek I ist die gezielte Überprüfung einer oder mehrerer Kompetenzen. Die Überprüfung der Gammatik- und Wortschatzkenntnisse findet in den Lernerfolgskontrollen und Kurztests statt.

Rahmenlehrpläne

Für die Sekundarstufe I gilt bisher der Rahmenlehrplan für die Sekundarstufe I/Gymnasium/Französisch von 2005. Ab dem Schuljahr 2017 gilt ein gemeinsamer Rahmenplan für alle modernen Fremdsprachen.

Für die Sekundarstufe II gelten die Curricularen Vorgaben für die gymnasiale Oberstufe/Gymnasium/ Französisch von 2005/2006. 

Seit dem Schuljahr 2015/16 gelten für das Zentralabitur  die Bildungsstandards für die fortgeführte Fremdsprache (Englisch/Französisch) für die Allgemeine Hochschulreife.

Im Zentralabitur werden die Themen der 4 Kurshalbjahre, auch Qualifikationsphasen genannt, abgeprüft.

Die Schwerpunkte für das Zentralabitur 2016/2017 lauten:

  • Individuum und Gesellschaft (Q1)
  • Nationale und kulturelle Identität (Q2)
  • Eine Welt – globale Fragen (Q3)
  • Herausforderungen der Gegenwart (Q4).

Ihnen werden folgende Pflichtthemen zugeordnet:

  • Rapports humains (Q1)
  • La France et l'Allemagne au coeur de l'Europe (Q2)
  • Visions d’avenir (Q3)
  • Le monde du travail (Q4).

Leistungsbewertung

Im Französischunterricht der Sekundarstufe I werden die mündlichen und schriftlichen Leistungen in der Regel mit je 50% in die Endnote eines Halbjahres eingebracht. Zu den mündlichen Leistungen, auch Allgemeiner Teil genannt, zählen alle  zu erbringenden Leistungen, außer den zwei Klassenarbeiten und einer umfangreicheren Lernerfolgskontrolle pro Halbjahr. 

Es besteht die Möglichkeit, Klassenarbeiten in der Sek. I durch mündliche Leistungsfeststellungen zu ergänzen. 


Die Kriterien für die Bewertung von Schreibaufgaben in Klassenarbeiten folgen dem Vorschlag des LISUMS (Fachbrief Französisch Nr. 8/2007). Die Bewertung von Aufgabenformaten, für die Punkte vergeben werden (z.B. Einsetzübungen), erfolgt nach einem Fachbereichsbeschluss.


In der Sekundarstufe II gehen im Leistungskurs mündliche und schriftliche Leistungen zu gleichen Teilen in die Semesternote ein, im Grundkurs gehen die mündlichen Leistungen zu zwei Dritteln in die Note ein.

Die Klausuren orientieren sich an den Aufgabenformaten des Zentralabiturs, wobei eine der Leistungskursklausuren in der Q1 eine Klausurersatzleistung darstellt. 

 

Seit dem Schuljahr 2015/16 wird eine Leistungskursklausur in der Q2 durch eine mündliche Prüfung (Kompetenzbereich Sprechen) ersetzt und die Grundkursklausur in der Q2 oder der Q3 hat den Kompetenzschwerpunkt Hör-/Hörsehverstehen.

Das Bewertungsverfahren für Klausuren entspricht dem europäischen Referenzrahmen für Prüfungsanforderungen bzw. dem danach entwickelten Berliner Klausurgutachten.